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Informationen zu Auswirkungen der Corona Epidemie

Als Dienstleister in der Versorgung von atemwegserkrankten Patienten seit nunmehr 30 Jahren, verfügen wir über umfangreiche Erfahrung im Umgang in hygienisch sensiblen Bereichen. Unsere internen Hygienemaßnahmen, wie der Verzicht auf das Händeschütteln und die Bereitstellung von Material sowie Schulung im Bereich der hygienischen Händedesinfektion sind seit Jahren gelebte Praxis in unserem Unternehmen. Die bei uns eingeführten Prozesse zur hygienischen und technischen Aufbereitung von Medizinprodukten sind seit Jahrzehnten implementiert und werden kontinuierlich bewertet und verbessert sowie jährlich im Rahmen der DIN EN ISO 13485 Zertifizierung durch eine externe benannte Stelle auditiert.

Wir haben die weltweite Entwicklung der Infektion seit Dezember 2019 konzentriert beobachtet und regelmäßig Risiken auf unser Unternehmen in den Bereichen Einkauf/Lieferketten, externe Prozesse und Dienstleister, Mitarbeitergesundheit, Patientengesundheit und Sicherstellung der dauerhaften Versorgungsaufträge, ermittelt und bewertet.

Trotzdem stellt die Verbreitung des 2019 n-CoV Coronavirus eine Herausforderung für die Sicherstellung der Versorgungsqualität in der Fläche für uns dar.

Alle Anstrengungen richten sich seit Ende Februar darauf, eine Auswirkung der Virusverbreitung auf unser Unternehmen durch den Eintrag einer Infektion oder auch durch die Auswirkungen von häuslicher Isolation von einem oder mehrerer Mitarbeiter soweit wie möglich zu vermeiden, bzw. zu verringern.

 

Wir haben interne technische Möglichkeiten geschaffen, um eine Sachbearbeitung durch Kollegen im Home Office zu ermöglichen, falls die Freizügigkeit einzelner oder mehrerer Mitarbeiter eingeschränkt wird. Weiterhin haben wir seit dem 10.03.2020 eine strikte Trennung der Teams im Innendienst sowie des Außendienstes am Standort Gägelow implementiert, um die Anzahl der möglichen Kontaktpersonen zu reduzieren. Lagerbestände in den Bereichen Beatmung, Sauerstoffversorgung und auch Atemtherapie wurden deutlich erhöht um Engpässe in der Zulieferung insbesondere von Zubehör und Verbrauchsmaterial abzufedern.
Die wöchentlich stattfindenden Schulungen des gesamten Teams werden ab 13.03.2020 bis auf weiteres ausgesetzt.

Neue Informationen vom 17.03.2020

Unser Geschäftsbetrieb wird weiterhin aufrecht erhalten. Wir sind als Unternehmen nicht von den am 16.03.2020 beschlossenen Beschränkungen von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich betroffen.
Wir führen alle Versorgungen unter gestiegenen hygienischen Anforderungen weiter durch.

Weiterhin bitten wir auch um Verständnis, dass auch Abholungen von Medizinprodukten und Hilfsmitteln weiter durchgeführt werden. Diese Hilfsmittel werden im Rahmen des Wiedereinsatzes nach technischer und hygienischer Aufbereitung dringend für neue Versorgungen benötigt.

Um die Empfehlungen des RKI hinsichtlich der Vermeidung von sozialen Kontakten für unsere Kunden umzusetzen, haben wir die Krankenkassen als unsere Vertragspartner vorübergehend um Verwaltungsvereinfachungen gebeten. Es geht hier um die Vermeidung von unnötigen Arztbesuchen unserer Kunden zur Einholung von Rezepten/Verordnungen für die Weiterversorgung mit einem Hilfsmittel.

Die AOK Nordost hat hier als erste Krankenkasse reagiert und uns - sowie unseren Kunden - umfangreiche Zugeständnisse gemacht! Vielen Dank an die AOK NO für diese pragmatische und verantwortungsvolle Reaktion!

Neue Informationen vom 15.03.2020

Aufgrund der Kita- und Schulschließungen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt wird es zu Veränderungen in den regelmäßigen Belieferungen kommen.  Etwa 25% unserer Mitarbeiter haben Kinder im Kita- oder Schulpflichtigen Alter. Wir werden die Versorgungsqualität aufrecht erhalten, bitten aber um Verständnis, wenn die üblichen, gewohnten Zeiten nicht mehr realisierbar bleiben. Denkbar sind folgende Änderungen:

  • Lieferungen und Einweisungen am Wochenende
  • Lieferungen am späten Nachmittung durch Einführung eines Schichtsystems
  • In geeigneten Einzelfällen Ausweichen auf Lieferungen durch Paketdienste mit telefonischer Unterstützung und Einweisung
  • Vereinzelte Mehr- oder Umversorgungen zur Verlängerung der Lieferperioden

Informationen vom 11.03.2020

Unter Berücksichtigung und Würdigung der aktuellen Empfehlungen des Robert Koch Instituts haben wir mit Wirkung vom 12.03.2020 unsere persönlichen Kontakte mit Kunden, Netzwerkpartnern, Lieferanten etc., auch im Hinblick auf die Einordnung in jeweilige Risikogruppen wie folgt überprüft und ggfs. angepasst:

 

  • Neuversorgungen in allen Produktgruppen finden wie gewohnt statt, um die zügige Entlassung der Patienten aus Kliniken weiterhin zu ermöglichen und die Kliniken zu entlasten.

  • Die dauerhafte Belieferung von Sauerstoffpatienten mit Druck- und Flüssiggas wird ohne jede Einschränkung wie gewohnt sicher gestellt.

  • Der technische telefonische und Vor-Ort Kundendienst wird ohne Einschränkung sicher gestellt.

  • Entsprechend den Empfehlungen des RKI finden nicht-notwendige Reisen in 'besonders betroffene Gebiete' und teilweise angrenzende Regionen bis auf weiteres nicht statt.

  • Durch uns angestoßene Kontakte und Besuche bei Kunden, Pflegeeinrichtungen und medizinischen Einrichtungen werden auf das Nötigste begrenzt, auch um die medizinischen Einrichtungen zu entlasten.

  • Vertriebliche Aktivitäten und Schulungen insbesondere in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinerichtungen werden nur bei Anforderung durch den Partner durchgeführt, um diese nicht zusätzlich terminlich zu belasten.

  • Schulungen und Meetings mit Externen werden individuell bewertet und bei Möglichkeit telefonisch oder per Videokonferenz durchgeführt.

  • Aktuell gibt es keine Einschränkungen hinsichtlich der Lieferfähigkeit von Hilfsmitteln und Zubehör.

 

Als Leistungserbringer im Gesundheitswesen sind wir uns unserer Verantwortung zur Sicherstellung der Leistungsfähigkeit des öffentlichen Gesundheitswesens bewusst.

Wir treffen alle Entscheidungen unter der Maßgabe der Sicherung der Patienten- und Mitarbeitergesundheit sowie zur größtmöglichen Entlastung der anderen Partner in der medizinischen Versorgung.

 

Stefan und Matthias Kranz sowie das gesamte Team

 

Bildquelle: Photo by CDC on Unsplash